Smart Garden mit Low Budget (1)

Allgemein, Smart Garden

Schritt 1: Rasen automatisiert mähen
Schritt 2: Bewässerung automatsieren
Schritt 3: Sensoren im Garten
Schritt 4: Gartenbeleuchtung automatsieren

Ich bin begeisterter Smart-Home-Bastler und Gartenbesitzer. Da ist es nicht verwunderlich, dass ich mir in diesem Jahr die Frage gestellt habe, ob sich nicht auch mein Garten smarter gestalten lässt.

Und so habe ich als erstes,schon im Januar, nach günstige Mähroboter gesucht. Fündig wurde ich beim Otto-Versand mit dem Hanseatic MR300 für knapp 399 EUR (UVP 499 EUR). Dieser kleine Kerl liegt nicht nur im unteren Preissegment, sondern schafft auch meine 300 qm Rasenfläche. Mit 68 db ist er zudem sehr leise, was in einem Reihenhaus-Garten nicht unwichtig ist. Der MR300 fährt nach ungefähr 2 Stunden geleisteter Arbeit (2,0 Ah Lithium-Ionen-Akku) automatisch für 1,2 Stunden zum Laden. Den Regensensor finde ich sehr clever, so das der Mower bei Regen (oder meiner automatischen Bewässerung) lieber in seiner selbstgebauten Garage bleibt.

Das Verlegen des ca. 80 Meter langen Begrenzungskabel hat ca. 2 Stunden gedauert und wurde von mir in den folgenden Tagen des öfteren nachkorrigiert, da der MR300 einige Male zu wenig Platz zur Außengrenze hatte und dann selbst auf „standby“ ging.

Einen individuellen Zeitplan kann man leider nicht eingeben. Man tippt lediglich die tägliche Arbeitsdauer (4,6,8,10 oder 12 Stunden) ein und der Mower verteil diese selbständig über die 24 Stunden. Meine Angst in der Nacht irgendwelche Igel zu verletzen, bestätigte sich zu Glück nicht. Die Kollisionssensoren sind so empfindlich, dass der MR300 direkt stoppt.

Fazit der ersten 4 Wochen:
Es ist so etwas von entspannend, dem Mähroboter dabei zuzusehen, wie er seine leisen Touren über die Wiese zieht. Es duftet morgen beim Frühstück auf der Terasse oft nach frisch gemähten Rasen – herrlich. Meine Rasendecke ist, aufgrund der Anlage eines Gartenteiches im letzten Jahr, noch nicht vollständig geschlossen. Auf der geschlossen Rasendecke ist aber schon jetzt ein deutlich dichterer, festerer Rasenwuchs mit kaum noch „Unkraut“ zu sehen.
Ab und zu fährt sich der Mower noch an den Sandflächen fest und muss von hand wieder gestartet werden. Das sollte aber mit dem Zuwachsen dieser Sandflächen künftig behoben sein.

Weitere Updates folgen in den kommenden Wochen.

Author: Heiko Mania

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